“Nichts ist im Verstand, was nicht zuvor in der Wahrnehmung wäre.”
Mit anschaulichen kindgerechten Materialien wird dem Kind die Anatomie und Funktionsweise von Blase und Darm vermittelt. Ebenso wird die Körperwahrnehmung, insbesondere die Wahrnehmung des Beckenbodens geschult. Bei Funktionsstörungen im Becken ist das Wahrnehmen und Loslassen am wichtigsten. Beeinflussende Faktoren und angepasste Verhaltensweisen können die Problematik der Funktionsstörung im Becken je nach Ursache positiv beeinflussen.
In der Regel sollten Kinder spätestens mit 4-5 Jahren trocken sein, da in diesem Alter der Reifungsprozess im Gehirn abgeschlossen ist. Bei einer Funktionsstörung ist ab einem Alter von etwa vier Jahren der Beginn der aktiven Beckenbodentherapie möglich, da eine gewisse kognitive Leistungsfähigkeit erforderlich ist.